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Definition laut Wikipedia zur Landschaftsfotografie

„Die Landschaftsfotografie setzt sich mit der Abbildung der belebten und unbelebten Umwelt des Menschen auseinander. Sie steht in einem engen Zusammenhang mit der Naturfotografie, Umweltfotografie, Architekturfotografie, aber auch der Stilllebenfotografie, wenn sich die Betrachtungsräume beispielsweise den gestalteten Parks und Gärten annähern.“

Meine Ziele in der Landschaftsfotografie

Dramatisches Wolkenbild über einer Landschaft

Wir Leben in einer einzigartigen Welt, die sich durch die unterschiedlichsten Landschaftsarten unterscheidet. Ich Fotografiere nach dem Kredo: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das gute liegt so Nah“. Nah bezieht sich dabei im engeren Sinn auf meine Heimatregion den Kreis Olpe und die angrenzenden Kreise. Im weiteren Sinne beziehe ich, auf größeren Fototouren, Europa mit in meinen Focus ein. Darüber hinaus ist für mich kein Thema.

Schon alleine die unterschiedlichen Landschaftstypen in Europa ins Bild zu setzten, werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr schaffen. Es gibt einfach zu viel schönes in Europa zu Fotografieren.

Die Landschaftsfotografie ähnelt in gewissen Maß dabei der Fotografie von Stillleben. Nur selten bewegt sich in der Landschaft etwas so, das es auf dem Foto sichtbar wird. So z.B. wenn ich über ein Tal, eine Wiese oder eine Stadt Fotografiere. Im Gegensatz zum Stillleben ist „nur“ halt alles weiter weg und somit für den Betrachter nicht auf den ersten Blick im Detail erkennbar.

Der Unterschied zwischen Stadt(landschaft)fotografie und reiner Landschaftsfotografie wird dann sichtbar, wenn es in die Höhe geht. In der Stadt(landschaft)fotografie versuche ich die Städte meist von Oben und in ihrer Weite zu Fotografieren. Der Einsatz einer Drohne, die ich noch bis Ende 2016 betrieben haben, wird juristisch immer stärker eingeschränkt. So das ich Heute herkömmlich Hochhäuser oder andere erhöhte Fotostandorte suche, um die Städte als Landschaft oder die Stadt in der Landschaft zu Fotografiere.

DigiPixelArt und die Anwendung in der Landschaftsfotografie

Es stellt Heute niemanden mehr vor ein größeres Problem, ein digitales Foto zu erstellen. Erst recht nicht mehr, seit jedes Handy Heute eine ganz brauchbare Kamera implementiert hat.

Aber von der Aufnahme hin zu einem DigiPixelArt Bild, ist es dann doch noch ein Weg, der so manchem Fallstrick beinhaltet. Das fängt schon bei der Aufnahme an. Schon hier sollte der Künstler sich überlegen, wie das spätere Bild aussehen und wirken soll, den je nach gewählter späteren Bildbearbeitung, ist schon bei der Aufnahme auf Kontraste, Farbabstimmungen und Schärfe im Rohmaterial zu achten. Gegen über der üblichen Fotografie, muss man hier deutlicher das Foto bei den Belichtungswerten angehen.

Mit anderen Worten, nicht jedes Foto eignet sich für eine spätere DigiPixelArt Bildbearbeitung. Und erst recht nicht ein Foto, was so im vorbei gehen gemacht wurde. Natürlich kann man Glück haben und hat einen solchen Schnappschuss, die Regel ist es aber nicht.

Es gibt die verschiedensten Richtungen in denen man passende Fotos so weiter bearbeiten kann, dass daraus ein DigiPixelArt Bild wird. Hier ein paar Beispiele:

Die zur Umsetzung erforderliche Technik bei der Bildbearbeitung ist kein Hexenwerk, muss aber genauso wie in der herkömmlichen Bildbearbeitung erlernt werden. Passende Software wird von verschiedenen Herstellern vertrieben.

Panoramafotografie

Ein Randbereich der Landschaftsfotografie ist die Panoramafotografie. Der Hintergrund ist denkbar einfach. Oft will ich die Imposanz einer Landschaft oder Stadt vermitteln, was aber durch die technischen Möglichkeiten bei einem Einzelbild nicht gelingen will. Dann greife ich auf meine Panoramaausrüstung zurück und kann so mein gewünschtes Bildergebniss erreichen.

Frost auf Landschaft im Winter als Panorama

Wie könnte man die Landschaftsfotografie im allgemeine Beschreiben und was gehört Technisch auch Heute noch dazu.

Klassische Merkmale der Landschaftsfotografie liegen in der besonderen Ansicht des Motivs. Viele Landschaftsfotografen nehmen Ihren Fotografien in den frühen Morgenstunden oder am frühen Abend auf, um die „Goldene Stunde“ auszunutzen. So ist das richtige Licht ein entscheidendes Element in der Landschaftsfotografie. Der Vorteil bei diesen morgendlichen Lichtverhältnissen liegt unbestritten im geringeren Kontrast und dem seitlichen Licht, welches die Landschaften modelliert.

Dem stimme ich nur begrenzt zu. Nicht nur weil ich er als Morgenmuffel bekannt bin und Abends gerne die Füße hochlege, sondern weil gerade die harten Schatten (hohe Kontraste) für mich eine Herausforderung darstellen. Mittels der HDR Fototechnik sind diese Kontraste Heute, gegen über früher, aber kein wirkliches Problem mehr. Das Problem der Landschaftsmodellierung zur Mittagszeit bleibt aber auf Grund der fehlenden Schatten, so das doch auch ich oft Morgens oder Abends, ganz gegen meine Gewohnheiten, unterwegs auf Motivsuche bin.

Filter werden auch Heute noch in der Fotografie benötigt

Oft ist zu lesen, das der Einsatz von Filtern vor dem Objektiv sich Heute dank der digitalen Bildbearbeitung erübrigen würde. Erfahrene Landschaftsfotografen Unterschreiben das nicht. Grund dafür ist, nur das was der Sensor aufgenommen hat, kann auch weiterverarbeitet werden.

Ein Beispiel: Mittels eines Polfilters, kann ich Strukturen unter der Wasseroberfläche eines Dorfteiches sichtbar machen. Das geht am PC nicht, denn wenn diese Strukturen nicht auf dem Sensor / in der Datei gespeichert sind, wo sollen sie herkommen. Da kann ich mit der Software noch so tolle Polfilter Algorithmen anwenden, was in der gespeicherten Datei als Struktur nicht da ist, kann ich auch nicht bearbeiten und Sichtbar machen.

Weiteres Beispiel: Mittels sogenannter ND-Filter oder Graustufenfilter kann ich die Belichtungszeit deutlich beeinflussen, sprich künstlich verlängern ohne Bildqualität zu verlieren. Bei der Aufnahme eines Flusses sogar so stark, das der Fluss dynamisch verschwommen auf dem Sensor / in der Datei gespeichert wird. Diese Optik mittel Filter Algorithmen nachträglich in einer konventionell gemachten Aufnahme hinein zu bekommen, ist fast unmöglich.

Und ein letztes. Schon in der S/W Fotozeit war bekannt, das Farbfilter teils deutlichen Einfluss auf die Aufnahme haben. Aus meiner Sicht ist das Heute noch genauso. Hole ich mir durch Einsatz von Filtern mehr Informationen auf den Sensor / in die Datei, so kann ich das Bild am PC ganz anders bearbeiten, als wenn ich versuche dieses alles über Softwarealgorithmen künstlich in das Bild zu bringen.

Zusammenfassung

Sie sehen, Erfahrung ist nicht mal die schlechteste Grundlage in der Fotografie. Und somit bin ich Glücklich auf 40 Jahre zurück blicken zu können. Vom eigenen S/W Labor bis hin zu einem recht gut bestücken PC Arbeitsplatz.

Und in der Landschaftsfotografie gibt es noch so viele Location, das ich eigentlich gar keine Zeit habe hier weiter zu Schreiben.