Die Welt der Bildagenturen. Nach dem der Einstieg in die Bildpräsentation auf fotocommunity.de nicht das erhoffe Ergebnis der klaren Antworten gebracht hatte, suchte ich nach einem neuen Weg, Meinungen zu meinen Bilder zu erhalten.

Die Idee

Nach einer kurzen Recherche über Google, kam ich auf den Gedanken, wenn Menschen bereit sind Geld für meine Bilder auszugeben, dürfte ich wohl daraus ableiten, dass die Bilder gefallen. Also kurzerhand habe ich mich gleich bei 10, meist in Europa ansässigen Bildagenturen, angemeldet.

In den meisten Fällen war die Anmeldung schnell erledigt. Und los gibt es mit dem Hochladen der ersten 50 Bilder. Hätte ich mit nur einer Bildagentur bekommen, hätte ich den Überblick welche Datei nun schon zu welcher Agentur hoch geladen waren, wohl besser im Griff gehabt. So suchte ich noch nach einer Controlling Software die mir diese Fragen beantwortete. Dabei bin ich auf das Programm „Stock Photo Manager“ gestoßen. OK, die Erklärungen im Netz waren schon recht gut, aber das konnten man bestimmt verbessern. Und so machte ich mich daran, mit einem befreundeten Journalisten, ein Handbuch zu diesem Programm zu verfassen. Als dieses fertig war, wurde es auch oft als PDF von meiner Homepage sehr oft herunter geladen.

Gimp als Bildbearbeitungssoftware

Meine Bildbearbeitung habe ich zu diesem Zeitpunkt noch mit der Software Gimp erledigt. Damals wie Heute eine Open Scource Software. Zur damaligen Zeit eine gute Alternative zum Platzhirsch Photoshop. Warum ich damals nicht auch bei Photoshop eingestiegen bin? Nun, es war eine rein finanzielle Entscheidung. Null Euro zu 1.000,- Euro sprach für einen damals noch sich selber als Hobbyfotografen sehenden ein eindeutige Sprache.

Wie bei allen Bildagenturen üblich und erst recht Heute noch, werden die eingereichten Bilder, erst mal intern von der Agentur auf eine Verkäuflichkeit hin untersucht. Das war schon er in meinem Sinne. Vielen die Bilder durch, sprich wenn sie abgelehnt wurden, konnte ich wohl davon ausgehen, das das einzelne Bild als solches murks war. So mein Gedankengang. Aber schnell zeigte sich, das auch dieser Weg nur wenig Klarheit brachte, denn wenn eine Bild von 8 Agenturen abgelehnt wurde und bei den 2 Agenturen angenommen wurde, es sich teils auch gut verkauft. Gut im damaligen Sinne, sprich wenn ich einen Verkauf im Quartal hatte, holte ich schon die Sektflasche aus dem Keller. Ich hatte ein Tolles Bild gemacht. Aber, in einem anderen Fall wurde das Bild von 9 der 10 Agenturen angenommen und die Erwartungen waren natürlich rissig. Nur stellte ich schnell fest, das es genau dieses Bild sich gar nicht verkaufte. Fazit für mich, da bekommst Du auch keine brauchbaren Antworten.

Portfolios nach Heute

Bis Heute bestehen die Portfolios bei den Agenturen, so weit sie noch auf dem Markt sind, noch. Aber ein Rückschlüsse auf die Qualität meiner Bilder, mit Blick auf eine kreative Weiterentwicklung, ist nicht möglich. OK, in den Agenturen geht es ausschließlich um Verkäufe, was ja auch irgendwie logisch ist.

Die Fotografie ist als DigiPixelArt Bild bearbeitet. Mit DigiPixelArt ein neues Sehen sich eröffnen.

Der einzige Rückschlüsse war hierbei, das Bilder auf denen Menschen (Modell) in der Bildsprache eine zentrale Rolle spielten, sich deutlich besser verkaufen. Das Arbeiten mit den Modells am Set aber auch wesentlich anstrengender und teils unberechenbarer war, ließ mich mit der Zeit von diesem Umweg einer Überprüfung meiner Bilder wieder Abstand nehmen, so das ich das letzte Jahr gar keine Bilder mehr zu Agenturen hoch geladen haben. Es gibt zwar hin und wieder noch einen Verkauf, aber wenn man da nicht sehr konsequent und permanent Bild hochlädt, wird man von dem Anzeigealgorithmen dafür in der Art abgestraft, das die Bilder vermutlich immer seltener den potentiellen Kunden angezeigt werden und Verkäufe von Monat zu Monat abnehmen.

Bei mir war es zusätzlich dann auch noch der Fall, das eigentlich nur 1 Agentur der 10, Verkäufe Heute erbringen. Das ist wenig und die Arbeit die in den Bildern steckt nicht im Gegensatz zum Verdienst steht.

Wie es weiter geht

Noch bleiben viele offene Fragen, wie ich zu einem gute Feedback zu meinen Bilder kommen soll.

Die nächste Idee was, Frag doch mal die Kolleginnen und Kollegen im Job, dazu mehr im nächsten Beitrag die Tage.