Lautet Ihre Meinung so:

„Wozu soll ich eine RAW Entwicklung machen, meine Kamera (z.B. Canon EOS 5D Mark IV mit dem EF-50/1,0 USM L oder Nikon D5 XQD mit dem XEEN Cinema 50/1,5) speichert doch jpg Dateien ab, was will ich mehr.“

Wenn das Ihre Antwort ist, lesen Sie hier einfach nicht weiter. Ich kann Ihnen eh nicht helfen ;-).

RAW Entwicklung Heute unumgänglich

Für alle anderen, hier meine Gründe, warum eine RAW Entwicklung Heute unumgänglich ist. Ihre Kamera, auch wenn es eine Sony A100 mit Kit Objektiv ist, kann Ihr gemachtes Foto im RAW Format abspeichern. Und aus diesen Daten gilt es dann, dass Beste heraus zu holen.

Mit einer guten RAW Entwicklung holen Sie deutlich mehr aus dem gemachten Foto raus, als was JPG-Fotografen ohne Bearbeitung bekommen.

Müssen Sie mit jedem Bild eine RAW Entwicklung durchlaufen?

Nein! Eine gute RAW Entwicklung braucht Zeit und die sollten Sie nur in Bilder investieren, die es Wert sind. Haben Sie Aktuell keine Bilder vorliegen, gehen Sie besser raus und machen neue, eh das Sie die Zeit und Arbeit in ein schlechtes Motiv investieren.

Gibt es den ultimativen RAW Entwickler / Konverter?

Nein! Warum nicht? Nun jede Software wird weiter Entwickelt, so das mal der oder ein anderer RAW Entwickler die Nase vorne hat. Müssen Sie jetzt dauern wechsel? Auch hier Nein. Wenn Sie mit einem der führenden RAW Entwickler / Konverter gut zurecht kommen, arbeiten Sie mit ihm. Längstens beim nächsten Update, holt er wieder auf, was die anderen gerade besser mögen können.

Was unterscheidet denn eine RAW-Datei von einer JPG-Datei?

Erst mal die Größe auf der Festplatte. Hat eine JPG-Datei 6,0 MB, hat die RAW-Datei der selben Aufnahme nicht selten 14,0 MB. Hier wird schon klar, das mehr Informationen in der RAW-Datei abgespeichert werden. Wie kommt das? Die Kameraelektronik liest alle Informationen des Sensors aus. Nun Entscheidet der Fotograf was mit diesen Daten passieren soll:

Der JPG-Fotograf über lässt die Daten einem kleinen Programm innerhalb der Kamera, das die Daten verarbeiten und ihm ein fertiges Bild auf der SD Karte speichern.

Der RAW-Fotograf lässt sich alle vom Sensor erfassten Informationen auf die SD Karte speichern, mit dem Handicap, dass er keine fertige Bilddatei bekommt. Er muss also immer Hand anlegen und wenn es nur mit einem kleinen Programm mit Stapelverarbeitung auf dem PC ist, das aus der RAW-Datei ein fertiges Bild macht. Also eigentlich das gleiche, was beim JPG-Fotografen die Kamera selber schon macht. Einziger kleiner Vorteil dabei ist, das er das kleine Programm meist nach seinen Wünschen einstellen kann. Wohingegen der JPG-Fotograf keinen Einfluss auf das interne Programm der Kamera nehmen kann.

Als Einsteiger nicht mit RAW-Datei starten

Steigen Sie erst in die Fotografie ein, so kann ich gut Verstehen, dass Sie vieles erst mal der Kamera (oder besser dem Kamerahersteller) überlassen. Das reicht von der Belichtung, über die Blendenwahl, der ISO Einstellung usw. Nur die Bildgestaltung, also wohin sie die Kamera richten, müssen Sie selber entscheiden. Hier liegen die Grundlagen für gute Bilder und Sie sollten sich damit ausgiebig beschäftigen.

Der nächste Schritt wird sein, dass Sie sich mit Blende, Zeit, ISO und Kelvin auseinander setzen. Aber mit der Zeit wollen Sie noch mehr und zum Schluss auch entscheiden, wie die von der Kamera aufgenommenen Informationen, in Ihr Bild einfließen. Dann werden Sie automatisch zum RAW-Fotografen.

Mein Werdegang mit RAW Entwicklern / Konvertern

Ich habe früher auf „RawTherapee“ (Open Source) geschoren und arbeite aber Heute mit dem Silkypix Developer Studio. Korrekt, kein Adobe Produkt. Mein Ding ist Adobe aus verschiedenen Gründen nicht.

Was hat mich von dem Silkypix Developer überzeugt. Seine sperrige Arbeitsoberfläche, bestimmt nicht. Aber seine Möglichkeiten und Ergebnisse sehr wohl. Teils erübrigt sich eine Weiterbearbeitung mit anderen Programmen sogar.

Jetzt dürfte klar geworden sein, warum ich sage: „Eine RAW Entwicklung ist Heute unumgänglich“

Also, „auf Los geht’s Los“ und rein an die RAW Daten.

Im ersten Schritt müssen Sie für sich entscheiden, ob Sie ein RAW integrierte Software oder ein eigenständiges RAW Programm nutzen wollen. Klar hat integrierte Software ihre Vorteile, die bessere Übersicht über den Workflow behalten Sie aber mit einem eigenständigen RAW Entwickler.

Aus diesem können Sie ohne jeden Datenverlust im 16 bit TIF-Format das entwickelte Bild falls nötig einer weiteren Bildbearbeitung zuführen.

Video Workshops zu Silkypix Developer Studio in Kürze

Ihnen an dieser Stelle das Programm: Silkypix Developer Studio, ohne das Sie was sehen, zu erklären, dürfte nicht viel bringen. Daher erstelle ich in Kürze hier verschiedene Video Workshops, die Sie sich dann hier anschauen können.